klettern am fels

Sport ist Mord ?

Sport ist Mord.
Das kommt mir immer zuerst in den Sinn wenn ich an Sport denke. Zum Glück hat er mich bislang noch nicht umgebracht.
Das will echt etwas heißen, denn ich betreibe nicht gerade wenig Sport. Irgendwie bin ich da so hinein geraten. Und jetzt komme ich nicht mehr davon los.#
Sport macht mir nämlich Spaß, vor allem weil ich ihn immer mit Freunden betreiben kann und das ist dann doppelt genutze Zeit.
Was man so spaßiges, sportlichen treiben kannn?
Bouldern zum Beispiel. Der Sport hat mich vor einigen Jahren angefixt und nicht mehr los gelassen. Man klettert in einer Halle an bunten Kunststoffsteinen an Wänden und Überhängen hoch.
Und jede geschaffte Route ist ein kleines Erfolgserlebnis. Und davon will man dann immer neue. Und immer schwierigere. Das treibt wirklich an und macht auch nich einen heiden Spaß
Und das tolle ist aufgrund der reisigen Anzahl an Boulderhallen in Berlin und in vielen großen Städten auf der ganzen Welt. Ist die Abwechslung gewährleistet.
Hier meine Liebsten Hallen (Berlin):
Ostbloc
Südbloc
Berta Block
Bright Site
Cliffhanger
Boulder Garten
Kreuzberg Boulder Klub

Ebenfalls ein Sport der am meisten Spaß macht, wenn man ihn mit anderen gemeinsamt macht ist für mich Freeletics. Ein ehemaliger Kollege hat mich vor einigen Jahren darauf gebracht.
Er nahm mich einfach mal mit zu einer Trainignsveranstaltung. Das war nichts anderes als eine ANsammlung an super lieben und motivierten Leuten, die einfach gemeinsam Sport machten. Nach Anleitung. Mit einer App.
Man startet also eine App, sucht sich ein Workout aus, das passt und legt los.
Jeder kann für sich oder alle gemeinsam ein Workout machen. Und alle unterstützen sich gegenseitig. Eine richtige Sport Community also. Ich hab dort schon einige Freunde gefunden und war mit einigen sogar auf Rucksacktour in Asien.
So kanns gehen. Eben macht man noch in Berlin Burpies und dann läuft man gemeinsam durch den Dschungel im Norden von Laos. Verrückt. Aber ist so passiert. Siehe hier: LINK REISEBLOG

Was mir auch Spaß macht ist Schwimmen. Seit ich beim URBAN SPORTSCLUB bin, gehe ich ab uns an mit Kollegen vor der Arbeit schwimmen.
Ja mit Kollegen. Ja VOR der Arbeit.
Klingt verrückt aber man fühlt sich danach immer richtig fit und frisch. Und der Tag kann kommen. Und für mich ist das ganze auch noch kostenlos, da meine M Mitgliedschaft vom URBAN SPORTSCLUB fast alle Schwimmhallen in Berlin abdeckt.
Und meine Kollegen sind verrückt genug sowas mitzumachen.

Tja und wenn ich nicht gerade Bouldern gehe, Schwimme oder Freeletics mache, dann hab ich immer noch eien Slackline, die ab und an gespannt werden will oder mal ein Experiment, wie Yoga oder Pole Dance. Man muss einfach mal was ausprobieren um zu sehen ob man es mag.

You are what you listen to

Meine Musik

Kennt ihr das:
Jemand fragt euch was für Musik ihr so mögt und ihr sagt dann: “Ach eigentlich alles so ein bisschen.”
So ging es mir irgendwann. Und dann hab ich mich lebst gefragt was für Musik ich mag. Das war gar nicht so eifach.
Erst als ich vor einigen Jahren durch meinen Freundeskreis Metal kennen gelernt habe, hab ich begonnen nachzuforschen.
Welche Richtungen von Metal gibt es denn?
Was gibt es noch?
Welche Strömungen von Rockmusik mag ich?
Was höre ich noch gern?

Ich hab mir wahnsinnig viele Songs angehört und die Bands zu Songs heraus gesucht die mir gefallen und dann die Genres, die mir gefallen und davon weitere Bands.
Irgendwann hatte ich einen guten Überblick was ich mag, welche Bands für welche Musikrichtung stehen und wer die bekanntesten Bands in bestimmten Strömungen sind.
Und all das ging vor allem durch Spotify. Da konnte man einfach alles hören.
Streamingdienstleister haben wahrscheinlich nicht nur mein Musikverhalten beeinflusst, sondern uns alle. Auf einmal ist alles auf einmal erreichbar und nicht nur eine Single eines Künstlers oder ein Album einer Band.
Es gibt eben auch “Ähnliche Bands” und “Bands die Dir gefallen könnten”. Das macht Spaß und so lerne ich auch immer wieder neue Bands und Künstler kennen.

Heute höre ich auch oft Playlist, passend zu einer Stimmung oder einem Task.
Ich hab Listen fürs Putzen, fürs Arbeiten oder für den Sport und kann heute viel bewusster entscheiden was ich hören will.
Und wenn mich heute jemand fragt, dann kann ich genau sagen was ich mag.

Mari liebt Kino

Mari liebt Filme

Gute Filme… wer schaut sie nicht gern? Aber was für jeden einzelnen gute Filme sind, tja das ist manchmal sehr unterschiedlich.
Ich für meinen Teil liebe Mindfuck-Filme, also Filme die mich als Zuschauer mit mehr Fragen als Antworten zurück lassen und mich daher noch mehrere Tage nicht mehr los lassen, weil ich immer noch versuche sie zu interpretieren.
Ich liebe Twists in Filmen und gern auch gleich mehrere. Ich will das Gefühl haben, noch kurz vor Ende nicht zu wissen wie alles aus geht.
Von diesen Filmen gibt es tatsächlich mehr als man im ersten Moment glauben möchte. Und dafür bin ich den Regisseuren und Autoren sehr dankbar.

Filme sind aber für mich auch oft ein Medium um mit Freunden oder dem Partner einen schönen Abend zu verbringen.
Ich liebe es im Sommer mit Freunden im Open Air Kino zu sitzen und bei lauen Nächten die Atmosphäre in unzähligen Parks in Berlin zu genießen.
Eine Freundin veranstaltet zur Zeit sogar alle paar Wochen einen Filmabend bei sich zu Hause. Das ist super, da man sich im Anschluss auch noch darüber austauschen kann, was jeden einzelnen im Film bewegt hat.
Auch ein Filmabend zu zweit mit einem Freund oder meinem Partner, ist für mich immer wieder ein Erlebnis. Ich freue mich immer solch ein Erlebnis zu teilen und man kann später immer darauf zurück blicken. Oft weiß ich noch genau mit wem ich welchen Film zum ersten mal gesehen habe:
Bei Matrix saß ich mit meiner Schulfreundin vor dem Rechner ihres Bruders und wir haben die Codes über seinem Röhrenbildschirm laufen sehen.
Herr Der Ringe erlebte ich mit meinen besten Freundinnen und einigen anderen im Kino und war völlig platt von den Effekten.
Bei Gravity saß ich mit meinem damaligem Freund im Kino und wir haben die stillen Momente des Films im IMAX genossen.

Früher war es sogar etwas Besonderes Filme auszuleihen. Man ging zum Video Verleih um die Ecke (in meinem Fall war “um die Ecke” 10km in den nächsten Ort fahren) und suchte sich ein oder zwei Filme für einen gemeinsamen Abend mit der Familie aus und war total stolz gerade die “Neuerscheinungen” ausleihen zu können.

Heute besitze noch nicht einmal mehr einen Fernseher.
Ich mach ich einfach mein Laptop an und schau was mir NETFLIX oder Amazon Prime so bieten.
Zu meiner Schande schaue ich heute viele Filme allein.
Ich glaube ich bin kein Einzelfall.
Aber dafür ist es umso schöner ab und zu einen Filmabend mit Freunden zu zelebrieren.